Featured Welche Versicherung?

Das A und O  für Ihren Versicherungsbedarf richtet sich nach Ihren
Familienverhältnissen und Ihrem Alter. Dieweil ein Alleinverdiener mit
Familie seine Angehörigen für den Fall schützen muss, ist dies für
einen Single kein Kriterium

Junge Menschen in der Ausbildung und Berufsanfänger brauchen eine Berufsunfähigkeitsversicherung . Eine Privathaftpflichtversicherungsollte unverzichtbar sein, sobald die Berufsausbildung beendet ist.Depositphotos 19499045 Xs in  Welche Versicherung?

Singles
Auch für Singles sollten die Privathaftpflicht- und die
Berufsunfähigkeitsversicherung eine Dringlichkeit haben. Falls es nicht
gelingt, die Berufsunfähigkeit abzusichern, sollte eine
Unfallversicherung mit hinreichend hoher Versicherungssumme
abgeschloosen werden. Wer schon einen eigenen Haushalt gegründet
hat, sollte an eine Hausratversicherung denken.
Paare ohne Kinder
Sie haben einen ähnlichen Versicherungs wunsch wie Singles. Aber Sie
brauchen nur eine gemeinsame Haftpflicht-, Hausrat- und
Rechtsschutzversicherung. Ist einer aufs Einkommen des
anderen angevviesen, empfiehlt sich eine Risikolebensversicherung, um
den Partner abzusichern. Sie kann mit der Berufsunfähigkeitsversicherung kombiniert werden.
Familien oder Alleinerziehende mit kleinen Kindern
Wer Kinder hat, muss dafür sorgen, dass diese gegen größere
Einkommensverluste abgesichert sind

Außer derPrivathaftpflichtversicherung sollte die Berufsunfähigkeits- und
Risikolebensversicherung für den Hauptverdiener, aber auch für den
Partner, Vorzug haben. Für die Kinder empfiehlt sich eine
Unfallversicherung. Faktisch könnte eine
Kinderinvaliditätsversicherung in Betracht kommen. Erst folglich sollte
eine Hausratversicherung  zustandekommen.
Familien mit älteren Kindern
Sind die Kinder aus dem Haus, ist der Schutz der Hinterbliebenen durch
eine Risikolebensversicherung oft nicht mehr oder nur noch für den
Partner zwingend. Der Berufsunfähigkeitsschutz sollte fortwährend
fortbestehen. Basal bleibt die Privathaftpflichtversicherung.
Senioren
Pensionsbezieher und Pensionäre müssen weder für Hinterbliebene noch für den
Fall der eigenen Berufsunfähigkeit vorsorgen. Von Vorteil kann eine kleine
Unfallversicherung für den Verfügungsgewalt bei Invalidität sein. Der Umfang
einer Hausratversicherung sollte vom Wert der Ausstattung abhängig
gemacht sein. Die Privathaftpflichtversicherung bleibt wichtig.

 

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Sonderleistungen – Extras, die sich lohnen?
Neben den Pflichtleistungen haben die Kassen in begrenztem Umfang Spielraum für zusätzliche Leistungen. Je
nach Ausgestaltung und den eigenen Bedürfhissen bringen diese so genannten Satzungsleistungen den
Versicherten oft Vorteile. Interessante Angebote finden Sie vor allem für chronisch Kranke und Versicherte
mit Kindern.
• Einige Krankenkassen bieten erweiterte Leistungen bei der häuslichen Krankenpflege, insbesondere für die
Grundpflege und häusliche Versorgung. Sie werden beispielsweise auch übernommen, wenn keine
Krankenhausbehandlung ansteht.
• Eine Haushaltshilfe stellen einige Kassen bereits dann zur Verfügung, wenn der Kranke keine häusliche Pflege
erhält, aber den Haushalt nicht führen kann oder wenn ein Kind ins Krankenhaus begleitet werden soll.
Unterschiede bestehen weiter bei der bewilligten Dauer und beim Alter der Kinder, die versorgt werden
müssen. Teilweise gibt es Leistungen, selbst wenn keine Kinder versorgt werden müssen.
• Bei der ambulanten Rehabilitation, bei der Sie zu Hause wohnen, sowie ambulanten Vorsorgemaßnahmen
(auch als »ambulante Kur« bekannt) können Krankenkassen einen zusätzlichen Zuschuss von maximal
13 Euro täglich für Unterkünfte-, Verpflegungs- und Fahrtkosten gewähren.
• Für den Aufenthalt im Hospiz zahlen einige Kassen einen erhöhten Zuschuss.
• Bei Impfungen gibt es vor allem Unterschiede bei den Auffrisch- und Indikationsimpfungen für Erwachsene.
• Neue und alternative Heilverfahren, die so genannten -besonderen Therapierichtungen« sind grundsätzlich
nicht vom Leistungskatalog ausgeschlossen. Sie können finanziert werden, wenn das Verfahren in den
Richtlinien über die Bewertung ärztlicher Untersuchungs- und Behandlungsmethoden (BUB-Richtlinien)
aufgeführt wird. Außerdem können die Kassen Modell vorhaben zur Erprobung neuer Vorsorge- und
Behandlungsmethoden durchführen. Relativ verbreitet sind Modellprojekte für Akupunktur bei bestimmten
chronischen Schmerzen, aber auch für Homöopathie und erweiterte Früherkennung für Magen-, Darm- und
Hautkrebs, Schlaganfall und Infektionen in der Schwangerschaft.
• Schulungen für chronisch Kranke finden sich inzwischen für eine Vielzahl von Indikationen wie Asthma,
Bluthochdruck, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Rheuma, chronischen Schmerzen, Ubergewicht.
• Weit verbreitet sind auch Bonusprogramme für Versicherte, die an bestimmten Vorsorgemaßnahmen
teilnehmen oder gesundheitsbewusst leben und beispielsweise regelmäßig Sport treiben. Als Belohnung
winken oft Geld- und Sachprämien.
Wahltarife – lohnenswert?
Die gesetzliche Krankenversicherung hat ihre Angebotspalette von Wahltarifen seit dem 1. April 2007
erweitert. Seitdem können Sie als gesetzlich Versicherter Wahltarife bei Ihrer Krankenkasse abschließen.
Manche Wahltarife müssen die Kassen vorhalten, viele andere können sie anbieten (»Kann-Regelung«).
Wahltarife ohne Mindestbindungsfrist: Die Kassen haben in ihrer Satzung zu regeln, dass Sie als

Medikamente und Festbeträge

— Falls für ein Medikament Festbeträge festgelegt sind, muss der Arzt Sie informieren, wenn er Ihnen ein teureres Medikament verschreiben will.Lassen Sie sichon Ihrem Apotheker beraten.

Der Apotheker hat die Pflicht Ihnen ein preisgünstigeres Medikament mit den gleichen Wirkstoffen abzugeben. Voraussetzung ist, dass der Arzt auf dem Rezept nicht ausschließt, dass das verordnete Medikament ersetzt werden kann. Alternativ kann er Ihnen nur einen bestimmten Wirkstoff verschreiben anstatt eines  bestimmten Arzneimittels. Mit einem billigeren Medikament ist die Zuzahlung geringer.Einsparen können Sie bei rezeptfreien Arzneimitteln Machen Sie einen Preis vergleich,  Auch eine Bestellung  online kann sich lohnen. Außerdem sollten Sie sich erkundigen, ob es ein preisgünstigeres Medikament mit dem gleichen Wirkstoff gibt.  Billiger sind auch Nachahmerprodukte, die so genannten Generika, weil der Patentschutz abgelaufen ist.  Erkundigen Sie sich bei Ihrer Kasse nach billigeren Anbietern von Hilfemitteln.  Lassen Sie sich Fahrten zur ambulanten Behandlung auf jeden Fall vorher von der Kasse genehmigen.

Finanzielle Leistungen
•Erkrankte Arbeitnehmer erhalten zunächst noch sechs Wochen Lohn oder Gehalt vom Arbeitgeber. Anschließend zahlt die Krankenversicherung ein Krankengeld in Höhe von 70 Prozent des regelmäßigen Bruttogehalts, Anspruch auf Krankengeld hat man  für 78 Wochen innerhalb von drei Jahren.

Früherkennung

Früherkennung von Krankheiten
Die Prävention beinhaltet die Kontrolluntersuchungen beim Zahnarzt, Vorsorgeleistungen für Schwangere und Neugeborene, Beratung zur Empfängnisverhütung, Sterilisation und Schwangerschaftsabbruch bei medizinisch begründeten Fällenals auch Vorsorgekuren.
• Bei der  Früherkennung von Krankheiten übernimmt die Krankenversicherung die Kosten für Vorsorgeuntersuchungen bei Minderjährige sowie ab bestimmten Altersgrenzen für ausgewählte Erkrankheiten wie Krebs, , Nieren- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen.Nierenerkrankungen.Arznei-, Heil- und Hilfsmittel, Fahrtkosten
• Die Kasse übernimmt verschreibungspflichtige Arzneimittel auf.

In schweren Fällent kann sie auch für einige rezeptfreie Mittel,  zahlen.

Bei  bestimmtenMedikamenten  erstattet die Kasse einen festgelegten Höchstbetrag. Wird ein teureres Medikament verschrieben, müssen Sie als Patient die Mehrkosten tragen.
•Selbste müssen Patienten ab zwölf Jahren rezeptfreie Medikamente bezahlen,
sowie
Ausgeschlossen ist daher eine Kostenübernahme für nicht zugelassene Heilmittel wie Musiktherapie. Leistungen dürfen nur Spezialisten wie Physiotherapeuten erbringen.
•Bei ärztlich verordneten Hilfsmittel wie Rollstühlen etc. zahlt die Kasse Festbeträge.

Aufwand haushaltshilfe und Zahnersatz

Den Aufwand für eine Haushaltshilfe trägt die Krankenkasse, wenn während einer häuslichen Krankenpflege,eines Krankenhaus- oder Kuraufenthalts mindestens ein Kind unter zwölf Jahren oder ein behindertes Kind  zuhausezu versorgen ist und niemand von der Familie es kann..
- Wenn eine  Zahnersatz-Behandlung  ansteht muß die Kostenfrage vor Beginngeklärt sein.

der Zahnarzt muß Ihnen vor der Behandlung einen genauen Heil- und Kostenplan aufstellen.
Desweiteren ist vom Gesetzgeber  vorgeschrieben, dass der Zahnarzt mit Ihnen schriftlich eine Mehrkostenvereinbarung abschließt, die klar herausstellt, welche Kosten Sie selbst tragen müssen. Sie sollten außerdem zum Vergleich Angebote bei anderen Zahnärzten einholen.
Sie können sich bei Ihrer Krankenversicherung, bei der Kassenzahnärztlichen Bundes Vereinigung und dem Gemeinsamen Bundesausschuss informeiren.

Liste mit Festzuschüssen finden Sie online unter www.g-ba.de.
Wenn man ein geringes  Einkommen hat  gilt beim Zahnersatz eine Härtefallregelung. Dann bekommt man von seiner Kasse den doppelten Festzuschuss. Alleinstehende mit einem monatlichen Brutto-Einkommen bis zu 1.078 Euro (2013) müssen beispielsweise bei der Regel Versorgung meist gar keine Zuzahlung oder nur eine sehr geringe leisten. Danach beginnt eine gleitende Härtefallregelung mit einem Anspruch auf eine teilweise
Restkostenübernahme abhängig vom Einkommen. Erkundigen Sie sich hierzu bei Ihrer Krankenkasse.

Welche Leitungen sind festgelegt bei der gesetzlichen Krankenversicherung

Der gesetzliche Pflichtkatalog beinhaltet sowohl medizinische Hilfe bei Krankheit, als auch
Früherkennung und Verhütung von Erkrankungen. Als Versicherter haben Sie Anspruch auf ein etliche Gesundheitsleistungen:

Arzt und Zahnarzt
• freie Wahl unter allen niedergelassenen (Zahn-)Arzten mit Kassenzulassung frei
wählen. Das Honorar für zugelassene Leistungen wird aber nicht komplett von der Kasse
bezahlt,
• Bei der Zahnbehandlung werden die Kosten für Regelleistungen wie Amalgamfüllungen getragen.

bei Inlays
mit anderen Materialien, wie zum Beispiel Keramik oder Gold, zahlt die Kasse ebenfalls nur einen Zuschuss in
derselben Höhe.  Mehrkosten haben Sie in diesen Fällen selbst zu tragen.
•  Zahnersatz ( Kronen, Brücken, Prothesen) zahlt die Kasse  einen so genannten
»befundbezogenen Festzuschuss«.

Bei regelmäßiger Zahnpflege und
Vorsorge kann er sich bis auf 65 Prozent (Nachweis durch Bonusheft) erhöhen. Zuschüsse gibt es auch für
andersartige Versorgung, z. B. für Implantate oder eine voll verblendete Krone. Sie bekommen aber auch in diesen Fällen nur den Festkostenzuschuss. Die teilweise erheblichen Mehrkosten,besonders bei Implantaten, gehen zu Ihren Lasten.
•  Bei Kieferorthopädische Behandlungen wie Zahnspangen werden bis zum 18. Lebensjahr übernommen. Bei Vorliegen der kieferorthopädischen Indikationsgruppen (KIG) mit den Graden 3,4 und 5 hat man  einen Leistungsanspruch.
Psychotherapeutischen Behandlung: richtet sich die maximale Anzahl der   Erkrankung, dem Einzelfall und der jeweiligen Therapieform.

Analytischen Psychotherapie können z.B. maximal bis zu 300 Sitzungen bei einem ärztlichen oder psychologischen Spezialisten gezahlt werden. Erstattungsfähige Therapieformen sind die analytische Psychotherapie  (»Psychoanalyse«),  Psychotherapie und Verhaltenstherapie. Bei starkenpsychischen Erkrankungen übernhemen die Kassen eine Betreuung durch einen Sozialtherapeuten, falls sich  ein Krankenhausaufenthalt vermeiden lässt.

Unterschiede der Leistungen der verschiedenen Kassen bei der gesetzlichen Krankenversicherung

Das  Angebot der gesetzlichen Krankenversicherungen ist untereinander kaum unterschiedlich.Die meisten Leistungen sind per Gesetz vorgeschrieben.Genaue

Regelungen legt der Gemeinsame Bundesausschuss fest.
Hur in einigen Bereichen können die Kassen Zusatzleistungen, so genannte Satzungsleistungen, anbieten,z.B. Hausarztmodelle etc.

Weitere Wahltarife, wie Selbstbehalttarife, können die
Krankenkassen zusätzlich im Angebot haben
Gesetzlich vorgeschriebene Leistungen
Der gesetzliche Pflichtkatalog umfasst nicht nur medizinische Hilfe bei Krankheit, sondern auch die Früherkennung und Verhütung von Erkrankungen.

Wer ist krankenpflichtversichert?

Auch  pflichtversichert sind
• Auszubildende, Studierende, Praktikanten,
• Rentner mit bestimmten Vor Versicherungszeiten,• Arbeitslose, die Leistungen der Bundesagentur für Arbeit erhalten,

HartzVIEmpfänger, (aber nicht, wenn sie z. B. unmittelbar zuvor privat versichert waren)
• leute aus der Landwirtschaft und mitarbeitende Familienangehörige,
• Künstler sowie Publizisten nach dem Künstlersozialversicherungsgesetz.
durch die Familien Versicherung können Ehepartner, eingetragene Lebenspartner und kleine Kinder beitragsfrei mit versichert werden. Kinder, die sich noch in der Schul- oder Berufsausbildung befinden, können
auch bis zum vollendeten 25. Lebensjahr mit versichert werden.  Wichtige Voraussetzung ist, dass Ihr Einkommen eine bestimmte Höhe  nicht überschreitet.
Sozialhilfeempfanger bekommen eine Gleichstellung und erhalten
von der Kasse eine Chipkarte, sind aber keine Mitglieder. Desweiteren  können Sie  auch in der privaten Krankenversicherung versichert sein, wenn sie dieser angehören oder ihr zuzurechen sind. Die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung sind für Sozialhilfeempfanger von den Sozialhilfeträgern übernommen. Wenn diese
Privat versicherte sind,werden Beiträge übernommen, soweit sie angemessen sind.

Krankenversicherung

Krankenversicherung
Diemeisten Bundesbürger sind in der gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert. Man kann zwischen unterschiedlichen Orts-, Ersatz-, Betriebs- und Innungskrankenkassen sowie der Knappschaft wählen.Wenn man sich selbständig versichern will muß man mit seinem Bruttoeinkommen die Jahresarbeitsentgeltgrenze (sog. Pflichtgrenze) in
einem Kalenderjahr überschreiten und voraussichtlich auch im Jahr darauf darüber liegen,
freiberuflich tätig oder Beamtersein.

Desweiteren gibt es inzwischen viele private Zusatz Versicherungen, die Lücken der gesetzlichen Kassen schließen

Gesetzliche Krankenversicherung

Kranken Versicherungsschutz ist notwendig. Gesundheit ist wichtig. Eine chronische Erkrankung, eine schwierige Operation oder ein langer Krankenhausaufenthalt sind schnell teuer .

Damit eine ausreichende und bezahlbare GesundheitsVersorgung besteht hat jeder  Bürger eine Versicherungspflicht. Wenn das jährliche Bruttoeinkommen eines Arbeitnehmers unterhalb eines festgelegten Betrags liegt, muss er sich in einer gesetzlichen Krankenkasse versichern.

Diese so genannte
Jahresarbeitsentgeltgrenze (= Versicherungspflichtgrenze) wird jährlich angepasst und beträgt um die 50 000 Euro . Wer in einem Kalenderjahr mehr verdient und voraussichtlich auch im Jahr darauf, selbstständig oder Beamter ist, kann wählen, ob er sich freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung oder privat versichert. Es gibt ein Wahlrecht zudem Berufsanfänger mit einem Einkommen über der Jahresarbeitsentgeltgrenze. Diese einmalige Möglichkeit besteht bei Aufnahme einer Beschäftigung als Arbeitnehmer. Auch kann dieses Wahlrecht beispielsweise nach einem Studium genutzt werden oder wenn erstmals eine Beschäftigung in Deutschland aufgenommen wird.

die wichtigsten Versicherungen

Welche Versicherung macht Sinn?

 

Versicherungen gibt es viele, aber welche sind überhaupt sinnvoll und welche werden nur aus finanziellen Gründen angeboten? Das weiß mittlerweile kaum jemand so recht. Dabei ist es ganz einfach. Auch wenn individuell noch einmal andere Versicherungen sinnvoll sein können, gibt es eine Auswahl an Versicherungen, die jeder haben sollte.Rund um die Person

Jeder Deutsche muss verpflichtend bei einer gesetzlichen Krankenkasse versichert sein. Möglich ist hier auch ein privater Versicherungsschutz, dieser lohnt sich jedoch eher für Beamte und besser Verdienende. Fehlt bei der jeweiligen Krankenversicherung ein Schutz für den Krankheitsfall im Ausland, macht auch eine Auslandsreiseversicherung Sinn.
Auch eine Privathaftpflichtversicherung braucht jeder, damit man im Fall von Beschädigungen nicht selbst einspringen muss.
Ebenfalls sinnvoll für Berufstätige ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung oder eine Unfall-/Erwerbsunfähigkeitsversicherung, falls erstere zu teuer oder wegen Risiken ausgeschlossen ist. Auch eine private Altersvorsorge ist empfehlenswert. Jeder, der auch noch für einen anderen Menschen sorgt, sollte sich Gedanken über eine Lebensversicherung machen.

Auto und Haus

Jeder Autobesitzer in Deutschland muss eine Autohaftpflichtversicherung haben. Für Neuwagen macht außerdem eine Vollkaskoversicherung Sinn. Auch Verkehrsrechtschutz ist zu empfehlen.
Jeder Bauherr sollte einen Bauherrenschutz abschließen. Überhaupt sollten Hausbesitzer eine Wohngebäudehaftpflichtversicherung haben und im Falle einer Vermietung auch eine Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht. Wer mit Öl heizt, sollte dringend eine Gewässerschutzhaftpflicht abschließen. Ab einem gewissen Wert des Inventars ist auch eine Wohnratversicherung äußert wichtig.

Auch empfehlenswert

Wer ein Pferd oder einen Hund hat, sollte sicherheitshalber auch für das Tier eine Haftpflichtversicherung abschließen. Sonst können hohe Forderungen eintreten.
Eine Reiserücktrittsversicherung macht nur bei teureren Reisen Sinn, vor allem aber jedoch, wenn kleine Kinder mitreisen sollen.
Wer höherwertige ärztliche Behandlung will, kann eine private Zahnzusatz-, Pflegezusatz- stationäre Zusatz- oder Krankentagegeldversicherung abschließen. Wer im Alter allein lebt, sollte außerdem die Möglichkeit einer Seniorenunfallversicherung prüfen.

Nicht nötig

Nicht empfehlenswert sind Versicherungen von Brillen, Handys, Glas oder anderen Reparaturen. Meist macht es hier mehr Sinn, für den Fall der Fälle monatlich privat Geld zurückzulegen.
Auch eine Insassenunfallversicherung beim Auto macht wenig Sinn, da die Insassen über die KFZ-Versicherung oder Berufsunfähigkeitsversicherungen besser abgesichert sind.
Eine weitere unnötige Versicherung ist die Reisegepäckversicherung, da dies meist schon vom Reiseanbieter in das Angebot integriert ist.

Versicherungen sind also wichtig – auch wenn es vielleicht weniger sind, als der Versicherungsvertreter einem versichern will. Wer sich dennoch nicht sicher ist, sollte mehrere Angebote prüfen, bevor er weitere Schritte einleitet.

Reiseversicherungen

Reiseversicherungen

Auslandsreisekrankenversichering:Sie sollten auf jeden Fall eine  private Auslandsreisekrankenversicherung abschließen.. Die gesetzliche Krankenversicherung bietet nämlich in vielen Ländern  keinen Versicherungsschutz und bei den Staaten, bei denen ein entsprechendes Sozialversicherungsabkommen besteht, werden von den Krankheitskosten von der Krankenkasse nur der Anteil übernommen wie in dem Reiseland üblich sind.

Depositphotos 8667629 Xs in Reiseversicherungen

Reise-Rücktrittskostenversicherung Diese zahlt, wenn  sie aus wichtigem Grund eine  Reise nicht antreten  und der Reiseveranstalter Stornogebühren fordert.  Gründe sind z.B. plötzliche schwere Krankheiten und Unfälle, Schwangerschaft,  Brand , Verlust des Arbeitsplatzes und neuer Arbeitsplatz nach einer Arbeitslosigkeit.

Die Versicherung leistet jedoch nicht in Fällen höherer Gewalt, wie z. B. Krieg, Atomunfall und Streik. Sie soll bis spätestens acht bis 14 Tage nach Buchung abgeschlossen sein. Die Prämien gehen nach dem Reisepreis. Bei einem Reisepreis von 1.o00 Euro pro Person liegen die Prämien zwischen 20 Euro und 50 Euro. Desweitern kann auch der Abbruch der Reise und sogar eine  abgesichert werden.

Reise-Gepäckversicherung :Nicht sinnvoll ist eine Reisegepäckversicherung. Sie sollte den Verlust oder die Beschädigung des Reisegepäcks ersetzen. Sie zahlen aber oft nicht oder nur einen gewissen Anteil. Wertsachen, Schmuck, Pelze etc. werden oft nur bis zu einer bestimmten Prozentsatz der Gesamtversicherungssumme versichert.

Desweiteren gibt es  für das Aufbewahrung und das Tragen von Wertgegenständen besondere Bedingungen. Den Geschädigten wird von den Gesellschaften  oft, vor allem bei Diebstahl  vorgeworfen,  fahrlässig gehandelt zu haben. Wenn ein Schaden eintritt, muss sofort eine polizeiliche Meldung gemacht werden.Empfehlenswerter  ist es teure Dinge zuhause zu lassen. Hause zu lassen. Bei Einbruch und Raub im Ausland zahlt im abgesprochenen Umfang auch die Hausratversicherung.