Die gesetzliche Rente ist nicht mehr ausreichend, aber jeder wünscht sich im Alter Sicherheit.
Der Staat alleine ist nicht in der Lage, diese Sicherheit zu garantieren, da den Einzahlern in die gesetzliche Rente von Jahr zu Jahr mehr Rentenempfänger gegenüber stehen. Eine komplizierte Entwicklung, die bereits heute zum Handeln zwingt. In den kommenden Jahren werden gesetzliche Renten- und Beamtenpensionen weiter reduziert werden müssen, nur so bleiben sie auch in Zukunft finanzierbar. Im Gegensatz dazu wird die staaliche Förderung der betrieblichen Altersvorsorge und privaten Altersvorsorge weiter entwickelt. Das bedeutet für den Einzelnen mehr Eigenverantwortung, aber auch mehr Chancen, die Vorsorge nach den individuellen Wünschen und Plänen zu gestalten.
Die private Vorsorge bedeutet mehr Sicherheit
Anders als bei den gesetzlichen Rentenkassen werden bei privaten Rentenversicherern im Schnitt wenigstens die eingezahlten Beiträge als Renten wieder ausgezahlt, plus gewährleisteter Verzinsung und Förderung durch staatliche Steuervorteile und Zulagen. Die privaten Rentenversicherer stellen jedem die entsprechende Ergänzung zur gesetzlichen Rente zur Verfügung. Ihre Produkte charakterisieren sich durch eine gute Rendite und eine besonders günstige Nutzung der Förderangebote. Darüber hinaus bieten sie Sicherheit und Verlässlichkeit.
Zwingende Leistungskürzungen
Angestellte und Arbeiternehmer erhalten später eine gesetzliche Rente, Beamte bekommen eine staatliche Pension. Wie schon oben erwähnt, werden in Zukunft wegen der ungünstigen Bevölkerungsentwicklung immer weniger Beitragszahler für immer mehr Rentner aufkommen, was zu unvermeidbaren Leistungskürzungen führt.
Verschiedene Rente vom Chef
Durch die betriebliche Altersvorsorge haben Unternehmen die Möglichkeit für ihre Mitarbeiter eine ergänzende Alterssicherung aufzubauen. Es gibt unterschiedliche Formen der "Rente vom Chef". Dazu gehören: Direktversicherung, Unterstützungskasse, Pensionsfonds oder Direktzusage. Alle Arbeitnehmer sind berechtigt zur Umwandlung von Gehaltsanteilen in eine Betriebsrente.
Die Rentenlücke durch private Vorsorge schließen
Mit einer privaten Altersvorsorge besteht die Möglichkeit die Lücke zwischen gewünschtem und wirklichem Alterseinkommen eigenverantwortlich zu schließen. Zur privaten Altersvorsorge gehört die Privatrente ebenfalls wie die Kapital-Lebensversicherung, der Kauf von Wertpapieren oder von Wohneigentum, Sparguthaben. Die private Vorsorge wird durch spezielle Zuschüsse und Steuervergünstigungen staatlich gefördert. Riester- und Rürup-Rente bilden Formen der kapitalgedeckten Altersorsorge – im Gegensatz zur gesetzlichen Rente, wo die Beiträge der Versicherten bereits im nächsten Monat wieder an die Rentner fließen, sind die Beiträge bei der privaten Vorsorge inkl. der staatlichen Zulagen angespart und später zusätzlich Zins und Zinseszins als lebenslange Rente wieder an den Versicherten ausgezahlt.
Je früher, umso besser
Jede Altersvorsorge sollte bezahlt werden. Das ist wesentlich davon abähngig, in welchem Lebensalter man mit der Vorsorge beginnt. Je früher man eine private Rente abschließt, umso geringer sind die monatlichen Beiträge, falls man später einen Rentenanspruch in bestimmter Höhe erreichen will. Je länger der Ansparperiode ist, um so mehr rentabel ist die spätere Rente darüber hinaus durch Zinserträge aus dem schon angesammelten Kapital.

