Mofa-Versicherung

Zur Kategorie der Kleinkrafträder gehören Mofas, Mokicks und Mopeds, die in erster Linie bei Jugendlichen als Mittel der Fortbewegung bevorzugt sind. Sie sind klein, flexibel und in der Regel minderwertig in der Anschaffung.

Mofa-Versicherung

Zu dieser Kategorie gehören folgende Fahrzeuge: Minicars; Mofas; Mopeds und Quads. Laut Definition dürfen Minicars maximum über 50 Kubikzentimeter Hubraum verfügen und können nicht schneller als 45 km/h fahren. Das Versicherungsjahr beginnt bei diesen Kleinkrafträdern allgemein zum 1. März des aktuellen Jahres.

Ablaufkennzeichen bei Mofa-Versicherung

Besonderes Merkmal bei der Mofa-Versicherung ist, dass sie über eine so genanntes Ablaufkennzeichen verfügt. Das heißt, die Mofa-Versicherung endet immer im Februar des Folgejahres und auf diese Weise ist keine Kündigung notwendig. Die Versicherung funktioniert nach einem vollkommen anderen Prinzip als andere Verträge, wie zum Beispiel im Haushalt bei Strom oder Wasser, bei welchen immer die Kündigungsfrist eingehalten werden muss, denn sonst verlängert sich der Vertrag automatisch.

Die Mofa-Versicherung geht einfach zu Ende.

Versicherungsschutz

Häufig haben rechtlich gesehen Minderjährige die Kleinkrafträder in Besitz, so dass bei dem Abschluss der Mofa-Versicherung auch die Unterzeichnung der Eltern oder eines Erziehungsberechtigten verlangt wird.

Im Anschluss bekommt man ein Kennzeichen, welches schon als Versicherungsnachweis genügend ist. Natürlich stellt auch die Versicherungspolice einen Versicherungsnachweis der Mofa-Versicherung dar.

Schäden, die abgedeckt werden

Personenschäden, Sachschäden und Vermogensschäden.

Schäden, die am eigenen Mofa verursacht werden, sind durch eine Kaskoversicherung abgedeckt. Dazu gehören meistens: Blitzschlag; Brand; Diebstahl; Glasbruch; Hagel; Kurzschlüsse in der Verkabelung; Sturm; Unfälle mit Haarwild; Unterschlagung und Überschwemmung. Gewöhnliche Selbstbeteiligungen bei einer Kaskoversicherung für ein Mofa kosten von 50 bis zu 150 Euro. Man kann aber auch eine Versicherungsvariante ohne Selbstbeteiligung abschließen.

Unfall

Falls man zu einem Unfall kommt, dann muss man über diesen die jeweilige Versicherung des Kleinkraftrades informieren.

Wenn diese unbekannt ist, dann besteht die Möglichkeit einfach durch die Buchstabenkombination des Mofa-Kennzeichens im Internet unter zentralruf.de die Versicherungsgesellschaft herauszufinden.

Zu beachten

Mit dem richtigen Mofakennzeichnen sich eine unbesorgte Fahrt sichern!

Personen, die am 1. März 2009 ihr altes schwarzes Mofakennzeichen gegen das neue blaue eintauschen, erhalten ihren Versicherungsschutz, können sich auch bei einer Verkehrskontrolle auf der sicheren Seite befinden und sich ein Bußgeld sparen.

Ab März 2009 sollte also jeder Verkehrsteilnehmer mit einer Mofa-Versicherung schnell über ein neues Kennzeichen verfügen, denn sonst treten 2 Probleme auf:

  • 1. Der Mofa-Halter ist nicht versichert und so muss er bei einem Unfall die entstandenen Kosten für den Schaden selbst tragen.
  • 2. Man begeht eine Straftat, da das Fahren ohne gültiges Kennzeichen ein Vergehen und keine Ordnungswidrigkeit mehr ist.